Tarifvergleiche.net - Vergleichen Sie hier die Strompreise, Gaspreise und DSl Preise und wechseln Sie noch heute

Kann ich alle Tarife auf einen Blick vergleichen?

Woher hat tariftabelle.de seine Informationen?

Lohnt sich ein Anbieterwechsel?

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n-tv.de:
"Strom bis zu 13
Prozent teurer."
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Zeit.de:
"Ministerium befürchtet
massiven Gaspreis-Anstieg."
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süddeutsche.de:
"Maßnahmen gegen langsames DSL."
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Nachtstrom

Der Nachtstrom war eine ganze Zeit lang eine sehr gute Alternative zum allseits bekannten Tagstrom. Doch lohnt sich der sogenannte Niedertarif auch heute noch oder ist er veraltet? Auf vielen Internetseiten wird er nämlich immer noch angepriesen. Man kann diesen Argumenten jedoch nicht uneingeschränkt recht geben. Doch zunächst soll einmal erklärt werden, was Nachtstrom denn nun eigentlich ist.

Nachtstrom

Der Nachtstrom ist natürlich nicht wirklich eine andere Form von Energie. Es geht hierbei vielmehr um einen Tarif. Denn beim Nachtstrom wird zu bestimmten Niedertarifzeiten bezogen. Diese liegen für gewöhnlich in der Nacht, in der nicht ganz so viel Strom verbraucht wird und eventuell noch am Wochenende.

Mittels eines Zweitarifzählers oder einem Nachtstromzähler wird der Strom dann in sogenannten Speicherheizungen gesammelt. Mit dem gespeicherten Nachtstrom kann man dann zum Beispiel heizen. Diese Nachtspeicherheizungen sammeln den Strom in keramischen Materialien und geben den Strom am nächsten Tag dann wieder ab. Neuere Heizungen brauchen allerdings eine sogenannte Tagnachladung, die allerdings in den frühen Nachmittagsstunden vorgenommen wird.

Lohnt sich Nachtstrom noch?

Das Heizen mit Nachtstrom kostete in den 90er Jahren noch  um die 3 oder 4 Cent pro Kilowattstunde. Inzwischen hat sich dieser Preis auf 11 bis 15 Cent pro Kilowattstunde erhöht. Zwar haben sich alle Preise erhöht, doch lässt sich für die gleiche Menge Gas oder Öl ein Preis von unter 10 Cent ausmachen. Normalerweise gibt es auch noch eine 60-Prozent-Ermäßigung für Nachtstromanlagen. Seit Anfang 2007 fällt diese allerdings weg, wenn es sich um eine Altanlage handelt. Eine Altanlage hat man dann, wenn sie vor dem 1. April 1999 gebaut und installiert wurde.

Kein Kontrast zwischen Tag und Nacht

Inzwischen ist es außerdem so, dass nicht mehr zwischen dem Strom am Tag und in der Nacht unterschieden wird. Dies liegt vor allem daran, dass mittlerweile auch in der Nacht sehr viel Strom verbraucht wird. Die alten Nachtstromtarife sind daher auch nur noch begrenzt bei einigen Regionalanbietern zu haben. Zudem mussten die Nachtstrom – Kunden in letzter Zeit Preissteigerungen von bis zu 70 Prozent hinnehmen.
Wechseln erweist sich auch als schwierig. Leider ist es nämlich so, dass man nicht den Tag und den Nachtstrom getrennt wechseln kann. Wer also in einem Altvertrag festsitzt, muss wohl aber über ganz aus diesem aussteigen oder gar nicht. Oft ist es aber auch riskant, zum Tagstrom zu wechseln, wenn man noch das eine Nachtspeicherheizung hat. Denn dann ist es so, dass man den teureren Strom bekommt und mit diesem seine Nachtspeicherheizung speisen muss. Dies ist natürlich nachteilig, denn ein mit einer Nachtspeicherheizung verbraucht man nicht etwa 4000 kWh pro Monat, wie es für eine durchschnittliche Familie der Fall wäre, sondern 10000 kWh pro Monat und mehr.

Man sieht also, dass es sich beim Nachtstrom nicht mehr um einen Billig-Tarif handelt. Deswegen sollte man sobald wie möglich auf andere Heizungssysteme umsteigen. Experten erwarten nämlich sowieso einen Abbau der Nachtspeicheröfen in den nächsten 10 Jahren. Wohnen Sie zur Miete, können Sie Ihren Vermieter darauf ansprechen.